Vitamine, die schmecken, und Hilfe, die ankommtEin großes Herz für kleine Händchen im Ronald McDonald Haus Homburg09.06.2026Genauso ein Ort ist das Ronald McDonald Haus hier bei uns in Homburg. Ein Zufluchtsort für Familien, die schwere Zeiten durchstehen, während ihre Kleinsten nebenan in der Klinik tapfer kämpfen. Und wie es der Zufall – oder vielleicht das Schicksal – so will, darf man dann dort Begegnungen machen, die wieder einmal zeigen: Unsere Heimat ist voller Menschen mit dem Herz am rechten Fleck. Am 27. Mai wurde im Ronald McDonald Haus Homburg eine Patenurkunde übergeben. Frau Marks, von der Firma Amapharm GmbH war aus Neunkirchen zu uns ins Universitätsklinikum gefahren, um die Ehrung für ihre Firma selbst in Empfang zu nehmen. Bei einem Glas gutem, erfrischendem Homburger Leitungswasser ließ man den Trubel der Welt da draußen schnell hinter sich und kam ins Plaudern. Wussten Sie eigentlich, welch tolle Ideen und weltweite Erfolgsgeschichten direkt vor unserer Haustür ihren Ursprung haben? Frau Marks erzählte von ihrem Unternehmen, das einst mit einer wunderbar einfachen Vision begann: Warum müssen Vitamine für Kinder eigentlich immer als trockene, bittere Tabletten daherkommen? Geht das nicht viel kinderfreundlicher? Und ob das geht! Die Antwort lautet: Fruchtgummis. Aber eben nicht irgendwelche Naschereien, sondern hochwertige Fruchtgummis, vollgepackt mit Vitaminen, Mineralstoffen und funktionalen Inhaltsstoffen. Ein wahrer Segen für alle Eltern, deren Sprösslinge beim Wort "Medizin" sonst Reißaus nehmen. Was als kleine, pfiffige Idee für uns Endverbraucher begann, ist längst zu einem echten Global Player herangewachsen. Heute arbeiten rund 200 Menschen in Deutschland, weitere 140 in der Schweiz, wo die Leckereien produziert werden, und sogar Teams in den USA und Indien gehören zur Firmenfamilie. Ein riesiges Netzwerk – und doch ist man im Herzen bodenständig geblieben. Denn das Schönste an dieser Erfolgsgeschichte ist der tiefe Sinn für Verantwortung und Menschlichkeit, der das gesamte Unternehmen durchdringt. Es ist eben keine anonyme Großspende, die irgendwo im Nirgendwo versickert. Nein, hier wird ganz gezielt dort angepackt, wo man die Hilfe greifen und sehen kann. Das Unternehmen übernimmt eine Patenschaft für das Apartment Nummer 13 hier im Homburger Ronald McDonald Haus, in dem Familien ein Zuhause auf Zeit finden. "Das Schöne für uns als Sponsor ist dieser lokale, echte Kontakt", erzählte Andrea Marks sichtlich berührt. "Wenn dann handgeschriebene Dankeskarten von den Familien eintreffen, die beschreiben, wie wohl sie sich in den unterstützten Räumen gefühlt haben – dann weiß jeder im Team ganz genau, wofür er arbeitet", sagt sie weiter. "Diese Nächstenliebe ist längst fester Bestandteil der gelebten Firmenkultur. Ob beim jährlichen SOLOCharity Race, wo die Belegschaft gemeinsam läuft, wandert oder Rad fährt, um Spenden zu sammeln: Alle ziehen an einem Strang." Und selbst über die Landesgrenzen hinaus engagiert sich das Unternehmen, wie etwa beim Projekt "Mon Coeur", das von zwei Saarländern ins Leben gerufen wurde, um Kindern in südafrikanischen Townships unter die Arme zu greifen. In unserer oft so schnelllebigen, globalisierten Welt geht das Thema echte Wertschätzung leider viel zu oft unter. Man macht, man tut, man hetzt durch den Alltag. Die schönste Resonanz ist die, die von den Kleinen direkt vor Ort kommt. Ein Lächeln, ein ehrliches "Danke". Das sieht auch Tanja Meiser so, die Leiterin des Ronald McDonald Hauses in Homburg. "Seit 2014 ist die Kooperation mit der Firma Amapharm GmbH nun am Laufen", sagt sie, und man sieht die Dankbarkeit in ihren Augen. "Ob beim Kinderhilfe Golf Cup, bei der Renovierung der Gemeinschaftsküche oder aktuell bei der Umsetzung der neuen Bäder – auf die Unterstützung von Amapharm ist stets Verlass", sagt Frau Meiser im Interview. "Hinter diesem Engagement steht Andrea Marks persönlich, die dem Haus eng verbunden ist und regelmäßig vor Ort vorbeischaut. Diese Nähe, das ehrliche Interesse und die kontinuierliche Unterstützung machen die Zusammenarbeit mit Amapharm zu einer wertvollen und herzlichen Partnerschaft, für die große Dankbarkeit besteht." Für Kinder, da sind wir uns alle einig, kann man einfach nie genug tun. Es sind Geschichten wie diese, die unsere Zeitung schon seit Jahren begleiten darf und die uns und Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, zeigen, dass Erfolg und Mitgefühl wunderbar Hand in Hand gehen können. Gesunde Produkte, die Kindern schmecken, und ein Engagement, das von Herzen kommt – eine saarländische Erfolgsgeschichte mit weltweitem Tiefgang und ganz viel Homburger Heimatgefühl. Vielen Dank Frau Marks und vielen Dank Frau Meiser für das, was Sie tagtäglich für viele Kinder und deren Familien tun! Text: Chris Ehrlich Bilder: Chris Ehrlichzur Übersicht Sie möchten eine Werbeanzeige schalten?Rufen Sie uns gerne unter +49 (0) 68 41 / 61 40 5 an oder nutzen Sie unser Kontaktformular.BagatelleDie Homburger StadtzeitungSeit Oktober 2019 bieten wir Ihnen auch an, die Bagatelle online zu lesen. Klicken Sie einfach auf den unten stehenden Link, um dann kostenfrei die Bagatelle als PDF lesen zu können. Um künftig noch schneller und aktueller zu sein, werden wir auch online für Sie noch präsenter sein. Viel Spaß wünscht Ihnen das Team der Homburger Stadtzeitung! Online-Ausgabe
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