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22. Deutscher Jugendfeuerwehrtag

Eröffnungsfeier auf dem historischen Homburger Marktplatz

  • Auftakt der Partyband Firma Holunder
  • Gruppenbild vor der Stadtbiliothek

Am Donnerstagabend des 1. September fand ab 20:00 Uhr die Eröffnungsfeier zum Deutschen Jugendfeuerwehrtag statt. Aufgrund der pandemischen COVID 19-Lage musste die Durchführung um ein Jahr verschoben werden und so freuten sich die Stadt Homburg und ihre Feuerwehrleute umso mehr, die diesjährige Feier in Deutschland im Saarland ausrichten zu dürfen. Zum Marktplatz kamen in diesem lauen Sommerabend hunderte Jugendfeuerwehr-Akteur*innen und Fans der Szene. In seiner Funktion als Präsident des Landesfeuerwehrverbandes des Saarlandes hielt Manfred Rippel die Eröffnungsrede. Ihm folgte Innenminister Reinhold Jost, der sich relativ emotional an die jungen Feuerwehrleute wandte und deren Wichtigkeit in Europa (gerade in diesen Zeiten) hervorhob. Da er selbst auch seit 1977 bei der Feuerwehr Mitglied ist, wie er sagte, wisse er daher um das Tätigkeitsfeld nur allzu gut Bescheid. Währenddessen marschierten die "Hundertschaften" der Jugendlichen der Jugendfeuerwehren, die aus all unseren Bundesländern angereist waren, strammen Schrittes vom Papier Klein aus im Halbrund über den Marktplatz, um sich vor der Bühne des Homburger Musik Sommers beziehungsweise Jazz-Frühschoppens zu positionieren. Zu diesem "Einzug der Gladiatoren", wie es Herr Rippel nannte, erklang die gut bekannte Titelmelodie des Piratenfilms "Pirates of the caribean" und es wurde vor der Bühne einigermaßen eng bei all den vielen Menschen. Fast 400 Feuerwehrmädchen und -jungen marschierten ein und nach der Rede unseres Innenministers folgten noch weitere aufbauende Worte von Bundesjugendleiter Christian Patzelt und Karl-Heinz Banse, dem Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes bezüglich des kommenden Bundesjugendwettbewerbs in den folgenden Tagen. Am Freitag sollte das Training starten, Samstag war sozusagen ein freier Tag im Stadtpark beim Familien- und Kinderfest für die angereisten jungen Feuerwehrleute, und am Sonntag sollte dann der eigentliche Bundeswettbewerb im Homburger Waldstadion ausgetragen werden. Dieser besteht dann aus zwei Teilen und setzt sich wie folgt zusammen: Im feuerwehrtechnischen A-Teil muss eine Löschübung mit Hürden absolviert werden. Der sportliche B-Teil ist ein 400-Meter-Staffellauf mit kleinen Aufgaben für die insgesamt neun Läufer*innen. Die Landessieger werden durch Landes- und Kreisentscheide ermittelt. Das Sieger-Team erhält neben dem Titel „Deutscher Meister im Bundeswettbewerb“ den Wanderpokal National-Vetter-Cup. Diesen Pokal trug bisher (also seit 2019, da es 2020 und 2021 keine Wettkämpfe gab) die Jugendfeuerwehr Wesel aus Niedersachsen in der Lüneburger Heide ("die mit dem Esel" - Wahrzeichen.) Die gesamte Veranstaltung, die sich ja über 4 Tage hinzog wurde gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Zukünftig soll der Deutsche Jugendfeuerwehrtag jährlich wieder an wechselnden Standorten stattfinden. Abgesehen von dem Wettbewerb dient er dazu, den Besucher*innen und allen Interessierten auch ein buntes Programm mit dem Themenbezug Jugendfeuerwehr zu bieten. Des Weiteren soll in der Feuerwehr ein Gemeinschaftsgefühl geprägt werden. Junge Menschen können hier lernen, im verantwortlichen Miteinander einen sozialen Gemeinsinn zu entwickeln, bei dem Kameradschaft, Hilfsbereitschaft und die Wertschätzung individueller Vielfalt eine Rolle spielen. Die Veranstaltung auf dem Marktplatz ging nach den Reden und Präsentationen noch weiter in den Abend hinein mit der musikalischen Untermalung der Partyband "Firma Holunder" - morgens müde abends munter.



Text und Bilder: Chris Ehrlich
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